Gut in Rasdorf angekommen, ist der Aufbau in vollem Gange. Das Küchenzelt und die Leiter-Jurte stehen schon an ihrem Platz. Das Material ist verstaut, die Küche eingeräumt und die Vorräte für die ersten Tage stehen bereit. Heute Mittag kümmern wir uns noch um einen gescheiten Banner. Mal sehen, was sich an Baumaterial so auftreiben lässt. Einzig das Wetter läuft noch nicht ganz optimal. Auf der einen Seite ist es hier, wie auch im Rest der Republik, recht heiß und trocken. So haben wir von offizieller Stelle leider bislang keine Erlaubnis bekommen ein Lagerfeuer zu entzünden. Deshalb wären jetzt eigentlich ein bis zwei Regentage gar nicht verkehrt um das Blatt noch zu wenden. Auf der anderen Seite ist Regen eigentlich nicht das, was man sich für ein Zeltlager wünscht. Wir sind gespannt wie es ausgeht. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Die Nachtwache am Freitag und Samstag ist eines der Highlights für die Gruppenkinder. In verschiedenen Schichten, je nach Alter, bewachen sie den Lagerplatz und verhindern so, dass die Überfaller auf den Platz kommen. Sollte es ein Überfaller trotzdem auf den Lagerplatz schaffen ist das Ziel meist unser Banner, der hoch oben am Bannermast weht. Allerspätestens jetzt sollte es von einer Nachtwache ein lautes „Überfall!“ zu hören geben. Am Lagerfeuer werden nun Reisig und Kartonagen auf die Flammen geworfen, um den Platz zu erhellen und die Meute schnappt den Eindringling. Hoffentlich rechtzeitig, bevor er sein Ziel erreichen konnte.

Für die Kinder, die meist in Zweier-Teams eingeteilt sind, geht es hauptsächlich darum sich leise zu verhalten, um die Position der Nachtwachen nicht zu verraten und durch Hören und Beobachten rechtzeitig Alarm zu schlagen bevor jemand auf den Lagerplatz kommt. Die Kleidung sollte möglichst dunkel sein, um vorab nicht gesehen zu werden. Helle Stellen an Jacken, Hosen oder den Schuhen werden auch schon mal mit schwarzem Klebeband überdeckt.

Nach dem Schichtwechsel, können sich die Nachtwachen bei einem warmen Getränk noch am Feuer aufwärmen. Hier warten dann meist auch schon die geschnappten Überfaller, hoffentlich ohne Beute. Nach so einem Abenteuer gibt es im Anschluss natürlich noch einiges zu berichten. Die Nachtwache geht bis in die frühen Morgenstunden und endet wenn unser Küchen-Team in den Tag startet. Die letzten Schichten werden von den Erwachsenen übernommen.

Das alles ist ein Spiel und soll uns und den Überfallern Spaß machen. Wenn jemand überfallen möchte, wäre es natürlich sinnvoll dies freitags oder samstags zu tun. Kommt nicht zu spät, so haben auch die Kinder noch etwas von eurem Überfall. Es ist immer schade, wenn die Wölflinge in der ersten Schicht keinen Überfall mitbekommen. Momentan ist es witterungsbedingt sehr trocken. Deshalb ist es vielleicht besser auf Böller zu verzichten oder diese nur auf der angrenzenden Straße zu verwenden.

Solltet ihr noch Fragen oder Anregungen haben, könnt ihr uns auch im Lager unter unserer Lager-E-Mail-Adresse zeltlager@pfadfinder-muenster.de erreichen.

Am vergangenen Samstag absolvierte unsere Leiterrunde zusammen mit einigen freien Mitarbeitern einen Kurs in Erster Hilfe. Die Fortbildung wurde als Inhouse-Schulung vom DRK Dieburg durchgeführt. Nach dem Pflichtteil der Erste-Hilfe-Ausbildung wurden gezielt Themen rund um das Zeltlager und Gruppenfreizeiten erarbeitet. So konnten alle Teilnehmer anhand praktischer Beispiele die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung, das Anlegen verschiedener Verbände und auch das fachgerechte Abnehmen eines Motorradhelmes üben. Es wurden viele Situationen durchgesprochen, die uns auch im Zeltlager begegnen können. Am Ende des Tages hatten alle ihr Wissen in Erster Hilfe aufgefrischt und vieles Neues dazugelernt. Vielen Dank noch einmal an Volker Letzas, der sehr kompetent und kurzweilig durch die fast 8-stündige Schulung führte.

In unserem Lager-Blog möchten wir alle Eltern, Familien und Zuhausegebliebenen ein wenig an unserem Stammeslager 2018 in Rasdorf teilhaben lassen. In den letzten Wochen vor dem Lager veröffentlichen wir an dieser Stelle aktuelle Informationen rund um das Lager sowie den ein oder anderen Tipp für die Teilnehmer.

Während des Lagers versuchen wir hier tagesaktuell in Wort und Bild zu informieren und so ein bisschen Lagerleben nach Münster überschwappen zu lassen. Wir hoffen das gelingt uns und freuen uns über Feedback, Nachrichten und Anregungen an unsere Lager-E-Mail-Adresse zeltlager@pfadfinder-muenster.de.

In der ersten Lagerwoche werden wir hier auch wichtige Hinweise für alle Überfaller veröffentlichen. Regelmäßig reinschauen lohnt sich also auf jeden Fall.

Zum Lager-Blog

Mit einem überragenden Ergebnis konnten wir am vergangenen Wochenende die Christbaum-Sammelaktion abschließen. Im gesamten Ortsgebiet von Münster und Altheim konnten unsere fleißigen Helfer knapp über 900 Bäume einsammeln und zur Verwertung an die Kompostierungsanlage in Semd liefern. Für die Bereitstellung der Sammelfahrzeuge möchten wir uns noch einmal sehr herzlich bei den Firmen Werner Roßkopf, Peter Weihert, Peter Rudolph, Rainer Schledt und bei der Nieder-Ramstädter Diakonie bedanken. Ein weiteres Dankeschön gilt natürlich allen Fahrern, Helfern und Köchen, die uns bei der Aktion unterstützt haben. Der Erlös kommt vollumfänglich unserer Jugendarbeit in der Gemeinde zu Gute, deshalb danken wir auch allen, die durch den Erwerb einer Abholmarke dazu beigetragen haben.

Alle freien Mitarbeiter sind herzlich zum Neujahrsbrunch am 7. Januar 2018 eingeladen. Wir treffen uns nach dem Gottesdienst um 11:00 Uhr im Schwesternhaus. Jeder soll etwas zum Essen mitbringen. Getränke, Brötchen und Rührei werden besorgt, das Geld dafür sammeln wir ein. Zur besseren Planung meldet Euch bitte an. Wir wünschen einen guten Rutsch und freuen uns schon auf ein gemütliches Treffen am 7. Januar.

Am vergangenen Sonntag empfingen 6 Pfadfinder aus Münster in der Aussendungsfeier des Bistums Mainz das Friedenslicht aus Bethlehem. Geleitet wurde die Aussendungsfeier in Bensheim von Weihbischof Dr. Udo Bentz, Diözesanjugendseelsorger Matthias Berger sowie DPSG Diözesankurat Clemens Kipfstuhl. Im Anschluss wurde das Friedenslicht in St. Michael im Rahmen der Tankstelle der Seele an die Pfarrgemeinde übergegeben. Eingeleitet von Brigitte Ganz führten die Pfadfinder Ines Ritter, Moni Schneider, Astrid Braunschweig und Sascha Mathy durch die Aussendungsfeier und verteilten das Licht an die ca. 90 Anwesenden. Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ wurden die Besucher aufgefordert, das Licht an ihre Familie und Freunde weiterzugeben. Das Friedenslicht brennt weiter in der Kirche und kann von dort zu den Gottesdienstzeiten mitgenommen werden.

 

Text: Astrid Braunschweig // Beitragsbild: RDP/Rdp/“C.Schnaubelt“ // Galeriebilder: Sascha Mathy, Claudia Ritter, Hans-Dieter Schneider

Der Münsterer Nikolausmarkt findet traditionell als kleiner, gemütlicher Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende unter der Regie des örtlichen Gewerbevereins auf dem Rathausplatz statt. Auch wir waren mit unserer Pfadfinder-Jurte vom 2.-3. Dezember mit von der Partie. Wenn auch etwas abseits vom zentralen Rathausbrunnen, konnten wir uns an beiden Tagen über viele Besucher in der gemütlich eingerichteten Jurte freuen. Bei winterlichen Temperaturen boten wir unseren Besuchern ein wärmendes Lagerfeuer. Neben Glühwein und Kinderpunsch konnte man an unserem Stand hölzerne Weihnachtsdekoration sowie Abholmarken für die Christbaum-Sammelaktion erwerben. Unsere Jungpfadfinder verkauften sonntags selbst gebastelte Tannenzapfen an die Marktbesucher. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Besuchern und Helfern für die Unterstützung bedanken.

Unsere Jurte am Münsterer Nikolausmarkt

Am 18.11.2017 konnten August und Oliva Ries ihre Goldene Hochzeit feiern. 1973 gründete August gemeinsam mit einigen anderen unseren heutigen Stamm DPSG St. Michael Münster und hat diesen über viele Jahre als Vorsitzender aktiv gestaltet. Auch Oliva war immer mit Rat und Tat für ihn und für uns da. Beide haben mit viel Engagement und Herzlichkeit den Stamm geprägt, was auch Rainer Schadt in seiner Predigt während des Dankamtes noch einmal betont hat. Über die Jahre sind uns die Beiden immer verbunden geblieben, worüber wir uns wirklich freuen.
Als kleines Zeichen unserer Wertschätzung sind wir mit Kluft und Banner zum Gottesdienst nach Heusenstamm gefahren und haben einfach mit gefeiert. An dieser Stelle noch einmal ganz herzliche Glückwünsche zur Goldenen Hochzeit und vielen Dank für die Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften. Hoffentlich kommen noch einige schöne Stunden dazu.
Gottes Segen und allzeit Gut Pfad!

Auch in diesem Jahr haben wir das Feuer für den Martinsumzug unserer Pfarrgemeinde aufgebaut und angezündet. Im Anschluss an den Umzug trafen sich alle im Hof hinter der Kirche um noch einige Zeit mit Kinderpunsch, Glühwein und Weckmännern am Feuer zu verweilen. Wir hoffen wir konnten allen an diesem Abend einen schönen und gemütlichen Abschluss bieten.