Anfang Juni trafen sich die Freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder zum FM-Lager, dieses Jahr auf dem Zeltplatz Kirchberg in Rasdorf, einer kleinen Gemeinde in der Rhön direkt an der Gedenkstätte Point Alpha. Über 40 Personen im Alter von einem bis 63 Jahren waren dabei, eine bunte und gut gemischte Runde. Das Wetter war wechselhaft, die Stimmung hingegen durchgehend gut.
Nach der Anreise wurde erst mal aufgebaut: zwei Jurten, das Essenszelt und viele Privatzelte. Den ersten Abend haben wir entspannt mit einem Mitbringbuffet eingeläutet. Das Ergebnis war wie immer vielfältig und lecker. Danach noch ein ruhiges Lagerfeuer, und schon war der erste Tag zu Ende.
Am Donnerstag gab es kein großes Programm. Wir hatten bewusst Zeit für Gespräche, gemeinsames Musizieren und einfach die Gemeinschaft zu genießen eingeplant. Zum Abendessen gab es zum ersten Mal im FM-Lager Käsespätzle. Die kamen so gut an, dass sie vielleicht wiederkommen werden. Am Abend gab es dann noch ein kleines Lagerfeuer-Programm mit Pantomime, Karaoke und Liederraten, bis der erste Regen des Lagers uns etwas ausbremste. Eine der Jurten stand kurz ein wenig unter Wasser, aber alle Sachen blieben trocken.
Am Freitag nach dem Mittagessen stand ein Geländespiel auf dem Programm – mit pfadfinderischen Stationen rund um Himmelsrichtungen, Baumbestimmung, Karte und Kompass, Knoten, Wegzeichen und Tierspuren. Jede Gruppe gestaltete außerdem eine eigene Fahne. Einer unserer Teilnehmer feierte an dem Tag seinen 11. Geburtstag – herzlichen Glückwunsch! Passend dazu gab es abends frische Hamburger und ein Lagerfeuer mit viel Gesang.
Der Samstag bot gleich zwei Programmpunkte: Wer wollte, wanderte zur Gedenkstätte Point Alpha. Bis 1989 war das der wichtigste US-Beobachtungsposten an der innerdeutschen Grenze – heute eine sehenswerte Gedenkstätte mit rekonstruierten Grenzanlagen und einer Dauerausstellung zum Kalten Krieg. Einige Kinder machten sich derweil mit Begleitung auf den Weg zu einem Spielplatz in der Nähe. Abends gab es Linsensuppe und Würstchen, bevor wir uns noch gemeinsam ans Lagerfeuer setzten. Schließlich gab es noch ein wenig Regen und wir wechselten kurzerhand ins Küchenzelt, wo die gute Stimmung einfach weiterging.
Am Sonntag war Abbau angesagt. Die Zelte waren nach der Nacht noch nass, konnten aber beim Abbau Stück für Stück in der Sonne trocknen. So konnten wir alles Material trocken nach Hause bringen. Alle packten tatkräftig mit an, gegen 13 Uhr war alles erledigt und wir haben das Lager mit einer kurzen Reflexionsrunde abgeschlossen. Für 2027 sind wir bereits auf der Suche nach einem neuen Zeltplatz – Tipps sind willkommen!
